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Lass die Frutiger in Ruhe. Pass bloß auf!

Das war ja klar, dass es hier mal wieder zu Kotzanfällen bei der Rotis kommt, wobei ich sie manchmal, wenn sie gut eingesetzt ist, auch ganz gerne sehe.

Das mag vielleicht daran liegen, dass ich in Schwäbisch Gmünd geboren und bis zum 21 Lebensjahr dort war. (Habe natürlich auch sämtliche Werkschaus der Hochschule Schwäbisch Gmünd von klein an verfolgt, die Parties waren auch immer ganz gut ;-)).

Mein Vater arbeitet seit Jahren eng mit Baumann Baumann zusammen, ich würde gerne mal deren Meinung dazu hören, bei denen ist doch die Rotis Religion.

leithammel foster macht es vor,....und viele architekten folgtem dem ruf und verwenden nun die rotis. ein interessantes phänomen.

um es gleich klarzustellen – ich mag die rotis überhaupt nicht und habe zum letzten mal im vorpraktikum damit gearbeitet.

aber generell wird ihr ziemlich unrecht getan. die eigenen anwendungen von otl aicher (zb. seine bücher – die welt als entwurf etc.) sehen schon sehr gut aus, und sie macht einen guten punkt in der geschichte der typogeschichte.

grundsätzlich steht sie in ihrer ausstrahlung absoluten formwillens etwa neben der futura. das macht es nicht angenehmer, aber ist schon ok.

hans schumacher

Schön, wenn gerade Architekten die Rotis verwenden, besser als die Eurostile breitmager, die nahmen sie doch früher immer. Die Rotis macht dann wohl doch den schmaleren Fuss.

Wenn die Konzeption der Schriftfamilie von Sans bis Serif mit "hybriden" Schnitten das erste Mal so gemacht wurde: Wow! Trendsetzend! Legionen von Nachahmern folgten (die hybriden Schnitte wirken immer noch echt experimentell, find ich)

Wobei bezüglich Lesbarkeit hier anscheinend Einigkeit herrscht, das die Rotis eher nur als Headline-Schrift Verwendung finden sollte, könnte man sich doch mal Gedanken darüber machen, warum das mit der Lesbarkeit als Textschrift nicht so gut geklappt hat. Schliesslich hatte der Otl Aicher entscheidend die bessere Lesbarkeit im Sinn, als er die Schrift gestaltete:

(aus der oben angegebenen webadresse siehe: "über den gestalter") Warum Otl Aicher eine neue Schrift entwickelte, erklärte er 1989 in der Zeitschrift arch+: »Es gibt dafür viele Gründe. Der entscheidende ist die bessere Lesbarkeit. Ihre wichtigsten Kriterien: 1. Schriften mit breiteren Grundstrichen (wie Antiqua-Schriften) sind besser lesbar als Schriften mit gleicher Strichstärke (wie Grotesk-Schriften). 2. Schriften, die schmal laufen, sind besser lesbar als Schriften, die breit laufen. 3. Schriften mit großen Buchstabenabständen sind besser lesbar als Schriften, bei denen sich die einzelnen Buchstaben fast berühren. 4. Geschriebene Schriften sind besser lesbar als gezeichnete.

Die rotis hat versucht, diese vier Kriterien zu beachten: Sie hat deutlich breitere Grundstriche, ist schmallaufend, hat relativ große Buchstabenabstände und enthält die fließenden Elemente einer gezeichneten Schrift.«

Es geschah mal wieder im Namen der Lesbarkeit. Aha, die Rotis enthält die fließenden Elemente einer gezeichneten Schrift. Äh, gezeichnet? Oben steht doch, geschriebene Schriften sind besser lesbar? Naja, muss ein Irrtum sein. Vielleicht ist das der Grund, das es mit der besseren Lesbarkeit nicht geklappt hat.

Aber ästhetisch ist das Ergebnis durchaus zu würdigen, und Schriften, die schmal laufen, sind zwar nicht unbedingt besser lesbar, aber wirken elegant (schmaler Fuss!), und bei linksbündigem Flattersatz machen sie im großzügigen, konstruktiven Layout mit viel Weissraum auch wunderschöne Textspalten, und einen schönen, vielleicht in kleinen Graden etwas fleckigen Grauwert (vielleicht wegen dem Wechsel der Strichstärken in den Grundstrichen und weil sie eher gezeichnet, als geschrieben ist). Happy Birthday, Hybris, äh Rotis!

> ps. das kommt vielleicht manchem etwas off topic vor, aber in sachen affinitäten, fällt mir bei der 'rotis' immer auch die 'peignot' ein. zu der existiert oft auch ein sehr gespanntes verhältnis, stimmts? gibt es da irgendwelche parallelen?

Vermute die 'breiteren Grundstriche', d.h. den Wechsel in den Strichstärken; eher als die allgemeinen Proportionen der Buchstaben (die Rotis läuft schmaler)

glaube, damit waren weniger formale parallelen gemeint. thomas meinte wohl eher diese ungemein ausgeprägte aura der hassliebe, die die beiden typen verbindet. die 'aura absoluten formwillens' wie flo es sehr treffend umreisst.

ich kann die rotis auch nicht leiden. zu meinem leidwesen ist sie aber meines erachtens, wenn man achtgibt beim setzen, sehr gut lesbar. das macht die argumentationskette nicht ganz schlüssig... eine studentin hat sie verwendet in einem buch zum thema „der beruf des dirigenten“ und obwohl ich zusammenzuckte muss ich gestehen, dass das buch sehr schön geworden ist, trotz der schrift. aber die besonderheiten der buchstabenformen passen vielleicht wirklich auch ganz gut zum thema klassische musik und ich denke dirigenten sind ja auch von einer „aura absoluten formwillens“ umgeben.

Einem Gestalter, der zur Kriegsgeneration gehörte und, laut Wikipedia, 'mit seiner Arbeit möglicherweise für die Nachkriegserscheinung Westdeutschlands einflussreichste Gestalter gewesen (ist)' kann man vielleicht vom Verdacht absoluten Formwillens nicht befreien. Die Schriftschöpfung rotis sollte das Lebenswerk wohl noch mal toppen – die Aicherschen Postulate zur Lesbarkeit als Grundlage und Anlass für den Entwurf der Familie sind, wa, 1. vorgefasst und vorgeschoben und erstaunlich dürftig 2. weltanschaulich naiv 3. teilweise nicht nachvollziehbar 4. erklären nicht, wie und warum die rotis so aussieht, wie sie aussieht und wo ihre Formen wirklich herkommen.

Die rotis ist mit einem zu hohen Anspruch gestartet, sozusagen. Wenn man den Erfolg eines (Schrift)Designs danach misst, ob der Entwurf den Anspruch und die Absicht des Entwerfers einlöst, ist die rotis keine gute Lösung.

Die Konzeption der Familie schon, da ist der weltanschauliche Gedanke (immerhin lautet eine der Publikationen Otl Aichers: Die Welt als Entwurf) gut eingelöst. Eine Proportion für alle, absoluter Formwille eben.

Ob die Peignot ein ähnlicher Kandidat ist, weiß ich nicht – ok, vielleicht kommt man da mit der formalen Schiene auch nicht ran, bin auch kein zweiter Max Caflisch ...

> glaube, damit waren weniger formale parallelen gemeint.

doch doch, auch formale parallelen. mir ist absolut bewusst, das genre, entstehungszeit und philosophie der beiden entwürfe sich unterscheiden. was mich erstaunt, sind die parallelen in der anmutung ... die ist für mein dafürhalten ein wesentlicher faktor, der für zuspruch oder ablehnung des betrachters verantwortlich ist.

andererseits gibt es vielleicht auch in der intention zu beiden entwürfen parallelen, die sich uns erst in der auseinandersetzung mit ihnen erschließen?

für alle die diese beiden schriften lieben oder hassen, habe ich zur selbstanalyse einfach mal vier schnitte als screenshots übereinander montiert. ganz ohne namen und bezeichnungen, damit die formen und formkombinationen für sich stehen.

uff, also doch die formale schiene – danke für dieses posting. war schon drauf und dran, darüber nachzudenken, wie man kirlianfotografische methoden auf schrift anwenden könnte, um die 'aura' zuverlässig analysieren und vergleichen zu können. (zu kirlian fotografie: siehe z.B. diesen . übrigens hat der mitverfasser dieser studie, s. büttrich, vor kurzem seine noiserockband 18th dye reformiert. now thats a good idea! hörprobe hier )

ich finde es völlig verblüffend, die ähnlichkeit in der anmutung, und verstehe überhaupt nicht, warum eigentlich. wenn ich mir die einzelformen anschaue kommt das hinten und vorne nicht hin. ist das der schmale schnitt? die peignot stand während meines studiums in den 80ern schon auf der abschussliste und war bevorzugt auf den visitenkarten von betriebswirtschaftsstudenten zu finden.

es ist mir ein rätsel wovon ihr sprecht, ich bekomm die beiden formal absolut nicht zusammen. hm. ob's an der aura liegt?

tanoga

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